Die richtige Zahnpflege

Die richtige Zahnpflege

Der Tag der Zahngesundheit stand dieses Jahr unter dem Motto „ Gesund beginnt im Mund – je früher, desto besser! „

Die Zahngesundheit beginnt bei den Kindern und wird von den Eltern gelehrt. Daher sollte man sich überlegen, wie gut man die eigenen Zähne pflegt. Eine gute Zahnpflege sollte mind. 2mal am Tag stattfinden und 3 min. dauern. Bei einer nicht korrekt durchgeführten Zahnpflege, können verschiedene Krankheiten auftauchen.

Karies ist eines der wichtigsten Schlüsselwörter in der Verbindung der Zahnpflege. Karies entsteht wenn Mikroorganismen in der Mundhöhle, Kohlenhydrate (meist Zucker) in Säure umwandeln. Diese greifen den Zahnschmelz an und führen zu einer Demineralisierung (Säurebedingter Abbau von Mineralien aus dem Zahnschmelz) der Zähne.  

Der Auslöser für fast jede Zahnerkrankung ist Plaque ( Zahnbelag ). Plaque ist ein zäher, schmieriger, bakterieller Belag, der sich auf der Zahnoberfläche absetzt. Somit ist er der Hauptverantwortliche für Karies oder auch Parodontose (entzündliche Zerstörung des Zahnhalteapparates), welche dann zu weiteren Erkrankungen führen können.

Prophylaxe

Eine gute Prophylaxe ist in 5 Punkte gegliedert.

  1. regelmäßige Mundhygiene
  2. tägliche Verwendung von Zahnseide
  3. eine gesunde Ernährung
  4. Verwendung einer fluoridhaltigen Zahnpasta
  5. regelmäßige Besuche bei dem Zahnarzt Ihres Vertrauens

Zahnpasta

Die Auswahl der richtigen Zahnpasta ist entscheidend für die eigene Mundhygiene. Heute gibt es so viele verschiedene Firmen, das man sich nur schlecht entscheiden kann. Wichtig ist am Ende aber nur, das Fluorid und Kaliumnitrat enthalten sind. Fluorid ist ein sehr wichtiger Anti-Karies Wirkstoff, da er den Zahnschmelz widerstandsfähiger macht. Kaliumnitrat legt einen Schutzmantel um den Zahnnerv und beruhigt ihn, wodurch die Schmerzempfindlichkeit der Zähne verringert wird.

Fluoridkonzentration

Die Konzentrationsangaben von Fluorid in den bestimmten Altersgruppen,ist klar vorgegeben. Eine Überdosierung bei Kleinkindern vor dem vollständigen Zahndurchbruch kann zu einer Fluorose führen. Meist ist das nur ein Kosmetisches Problem, indem sich weiße Linien und Flecken auf dem Zahnschmelz zeigen. Nur bei sehr schweren Fällen kann es zur kompletten Zahnzerstörung kommen.

Konzentrationsangaben : unter 6 Jahre – 500ppm

                                         Über 6 Jahre – 1000 bis 1500ppm

(ppm – englische Abkürzung für parts per million und gibt die Konzentration einer Verdünnung von eins zu einer Millionen an. Bsp.: 500ppm = 500mg Fluorid pro 1kg Zahnpasta) 

Zahnputztechnik

Auf die richtige Technik, beim Zähne putzen kommet es an. Denn durch sie, entscheidet sich, wie sauber die Zähne wirklich werden. 

  1. Zahnbürste mit sanften Druck ansetzten und die Beläge mit kleinen rüttelnden Bewegungen lösen.
  2. Die Beläge vom Zahnfleisch bis zur Zahnkrone (rot nach weiß) „ abwischen „ nicht schrubben.
  3. Auch die Innenzahnflächen müssen besonders sorgfältig gereinigt werden.
  4. Als letztes werden die Kauflächen bzw. die Backenzähne gereinigt. Hier darf auch kräftig geputzt werden.

Die Zahnpflege bei Kindern beginnt mit dem Durchbruch des 1. Zahnes. Im alter von 2-3 Jahren, sollten Kinder zum selbständigen putzen animiert werden. Bis etwa zum 6. Lebensjahr sollten Eltern auf alle Fälle bei ihren Kindern die Zähne nachputzen.

Bei der Wahl der richtigen Zahnbürste sollte auf folgende Punkte geachtet werden:

  1. Dicker Griff
  2. kleiner Bürstenkopf mit abgerundeten Borsten
  3. es sollten Kunststoffborsten und keine Naturborsten verwendet werden.

Auch bei der Zahnpasta sollte darauf geachtet werden, das sie nicht mehr als 500ppm Fluorid enthält. Süße Aromen und Farbstoffe haben nichts in einer Zahnpasta verloren.

Zahnputztechnik bei Kindern

Eine Putztechnik bei Kindern ist nicht so wichtig. Wichtiger ist eine Putzsystematik. Die KAI-Methode (Kauflächen – Außen – Innen) ist dabei sehr erfolgreich.  

  1. Die Kauflächen werden als erstes gereinigt. Erst unten dann oben.
  2. Die Außenfläche ist als zweites dran. Mit der Bürste werden von hinten nach vorne, Kreise oder Bälle auf die Außenfläche der Zähne gezeichnet.
  3. Als letztes werden die Innenflächen von oben nach unten (von rot nach weiß) gereinigt.

Achten Sie darauf: Eine Zahnbürste sollte spätestens nach 3 Monaten ausgetauscht werden. Wird sie länger verwendet, entfernt sie 30% weniger Zahnbelag als eine neue Zahnbürste.

Bei Kindern sollte der Austausch schon erfolgen, wenn sich die Borsten nach außen biegen.

Mein Tipp, für Erwachsene:

Meridol® Halitosis Zahn- und Zungen-Gel 

Mit dieser Zahnpasta können die Zähne und die Zunge gleichermaßen gereinigt werden. Wodurch Probleme mit Mundgeruch verringert werden können.

Meridol® Halitosis Mundspülung

 

 

Die Ergänzung zu der Zahnpasta ist diese Mundspülung. Hiermit können noch mehr Karies verursachende Bakterien vernichtet werden.

Clinomint® Raucherzahncreme

Eine schonende Reinigung für alle, bei denen Tee, Kaffee, Zigaretten oder Rotwein unangenehme Zahnverfärbungen hinterlassen.

Mein Tipp, für Kinder:

Nenedent® Baby Zahnpflege Set

Dieses Set enthält eine Fingerzahnbürste und eine Zahnpasta (Fluoridfrei) die ab dem ersten Zahn angewendet werden kann.

Elmex® Kinderzahnpasta  

Auch diese Zahnpasta (Fluoridhaltig) kann ab dem ersten Zahn angewendet werden.

Mein Tipp für alle:

Miradent® Mira2 + Spiegel

 

 

Dieser Plaquetest macht Zahnbeläge besonders eindrucksvoll sichtbar. Älterer Plaque wird blau verfärbt und jüngerer Plaque wird rosa verfärbt. Natürlich enthalten die Tabletten Lebensmittelfarbe und lassen sich ohne Schwierigkeiten von den Zähnen wieder runter putzen. Erwachsene können 1 Tablette verwenden. Bei Kindern sollte man nur eine halbe Tablette nehmen.

Diese Produkte können Sie gern bei fastmed.de bestellen und dabei sparen.

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